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JPG vs. PNG vs. WEBP: Welches Bildformat solltest du verwenden?

Ein klarer Vergleich der drei dominierenden Bildformate – wie jedes komprimiert, wann du es einsetzt und wie du zwischen ihnen konvertierst. Mit einer praktischen Entscheidungsliste für Websites, Fotos, Screenshots und Transparenz.

ToolsMio Team

Fast jedes Bild, das du speicherst oder hochlädst, nutzt eines von drei Formaten: JPG, PNG oder WebP. Die falsche Wahl bläht deine Dateien entweder auf oder verschlechtert deine Bilder sichtbar. Dieser Vergleich erklärt, wie jedes Format funktioniert, wofür es wirklich am besten geeignet ist und wie du in wenigen Sekunden die richtige Entscheidung triffst.

Die kurze Antwort

  • Fotos für das Web oder für E-Mails: JPG, oder WebP, wenn du kontrollierst, wo sie angezeigt werden.
  • Screenshots, UI-Aufnahmen, Logos und Bilder mit scharfem Text oder klaren Kanten: PNG.
  • Alles, was Transparenz braucht: PNG oder WebP – JPG kann keine Transparenz speichern.
  • Moderne Websites, bei denen du das Markup selbst verwaltest: WebP gewinnt bei der Dateigröße meistens sowohl bei Fotos als auch bei Grafiken.
  • Archiv-Master und Bilder, die du später noch einmal bearbeitest: PNG oder das Originalformat der Kamera – vermeide es, verlustbehaftete JPGs immer wieder neu zu speichern.

JPG (JPEG): das Arbeitstier für Fotos

JPG ist ein verlustbehaftetes Format, das Anfang der 1990er-Jahre speziell für Fotografien entwickelt wurde. Es komprimiert sanfte Farbverläufe extrem gut – deshalb passt ein 12-Megapixel-Handyfoto in wenige Megabyte. Seine Schwächen ergeben sich aus genau diesem Design: Es kann keine Transparenz speichern, es büßt bei jedem erneuten Speichern etwas Qualität ein, und um scharfe Kanten und Text entstehen sichtbare Artefakte – deshalb wirken Screenshots und Logos als JPG verschmiert. Animationen werden nicht unterstützt.

PNG: pixelgenau und transparent

PNG ist ein verlustfreies Format: Jedes Pixel kommt exakt so zurück, wie es gespeichert wurde. Scharfe Kanten, flächige Farben und Text gibt es gestochen scharf wieder, es unterstützt vollständige Alpha-Transparenz und ist die sichere, universelle Wahl für Screenshots und Grafiken. Der Preis dafür ist die Dateigröße – ein als PNG gespeichertes Foto ist bei visuell gleicher Qualität oft 5- bis 10-mal größer als dasselbe Foto als JPG. PNG unterstützt außerdem einfache 1-Bit-Animationen (APNG), die allerdings nur von einigen Browsern zuverlässig angezeigt werden.

WebP: der moderne Standard

WebP von Google unterstützt verlustbehaftete und verlustfreie Kompression, Alpha-Transparenz und Animation in einem einzigen Format. Verlustbehaftete WebP-Dateien sind bei vergleichbarer visueller Qualität typischerweise 25–35 % kleiner als JPG, und auch verlustfreies WebP schlägt PNG um rund 25 %. Alle aktuellen Browser – Chrome, Firefox, Safari und Edge – unterstützen es seit Jahren, die alte Kompatibilitätsausrede zieht also nicht mehr. Die verbleibenden Vorbehalte liegen außerhalb des Browsers: Manche ältere Desktop-Software, Kameras und Workflows erwarten weiterhin JPG oder PNG.

Direktvergleich: dasselbe Bild in drei Formaten

Für ein typisches Foto mit 2000 Pixeln Breite gilt: JPG bei Qualität 80 landet bei rund 500 KB, verlustbehaftetes WebP bei gleicher Qualität bei rund 350 KB und PNG bei rund 3 MB – auf dem Bildschirm sind alle drei visuell praktisch identisch. Für einen Screenshot eines Anwendungsfensters mit Text gilt: PNG liefert bei moderater Größe das schärfste Ergebnis, WebP hält bei etwas kleinerer Datei mit, und JPG zeigt unscharfe Höfe um jedes einzelne Zeichen – bei einer Dateigröße, die kaum unter der von PNG liegt. Das Muster ist durchgängig: WebP gewinnt bei der Größe, PNG gewinnt bei den Garantien, JPG gewinnt bei der Universalität.

Tipp: Konvertiere verlustbehaftete JPGs nie wiederholt in JPG oder WebP um. Bei jedem verlustbehafteten Neu-Speichern häufen sich die Artefakte. Bewahre ein unkomprimiertes Master auf und exportiere nur einmal.

Zwischen den Formaten konvertieren

Wenn du ein anderes Format brauchst – ein WebP-Download, das ein Kunde unbedingt als PNG haben will, oder ein PNG-Screenshot, der als kompaktes JPG per E-Mail verschickt werden soll –, ist die Konvertierung im „Image Convert“-Tool mit zwei Klicks erledigt. Das Tool wandelt im Browser zwischen JPG, PNG und WebP um, verarbeitet auch Stapel und lädt deine Bilder – wie jedes Tool auf ToolsMio – niemals auf einen Server hoch.

Konvertiere deine Bilder jetzt zwischen JPG, PNG und WebP im „Image Convert“-Tool.

#Image Formats#Image Tools#Comparisons